LeadDQ

Welche Unternehmen Ihre Website besuchen – per IP-Adresse aufgelöst, gefiltert und von Hand geprüft.

LeadDQ ordnet anonyme Besuche über ASN- und Organisations-Lookups einem Unternehmen zu, entfernt Hosting-, Cloud- und Privatkunden-Anschlüsse und legt Ihnen die Kandidaten zur Prüfung vor. Sie geben frei oder lehnen ab. Das Ergebnis sind Hinweise zum Qualifizieren, keine bestätigten Fakten.

  1. 01 Besuch
  2. 02 ASN-Auflösung
  3. 03 Filter
  4. 04 Prüfung
  5. 05 Dashboard

Der Weg einer Anfrage

Vom Seitenaufruf bis zum Eintrag in Ihrer Liste durchläuft jeder Besuch fünf Stationen. Jede davon kann ihn aussortieren. Was in Ihrer Liste steht, hat also mehrere Instanzen passiert – zuletzt Ihre eigene Prüfung.

  1. 01

    Besuch

    Ein Script-Tag auf Ihrer Website meldet den Seitenaufruf per sendBeacon oder fetch. Übertragen werden Website-Kennung, eine zufällige Session-ID, Pfad, Referrer und Zeitstempel.

    siteId · sessionId · path · referrer · timestamp

  2. 02

    Auflösung

    Ein Worker schlägt die IP-Adresse des Besuchs nach und erhält ASN, den Namen der Organisation hinter dem Netz und das Land. Ergebnisse werden zwischengespeichert.

    IP → ASN · as_name · as_domain · Land

  3. 03

    Filter

    Trifft der Organisationsname eine der Listen für Hosting- und Cloud-Anbieter oder für Privatkunden- und Mobilfunknetze, wird der Besuch verworfen. Generische oder leere Namen ebenfalls.

    FILTERED · UNMATCHED · MATCHED

  4. 04

    Prüfung

    Verbleibende Kandidaten erscheinen in Ihrem Dashboard unter „Zu prüfen“. Sie geben frei oder lehnen ab. LeadDQ kann Kandidaten zusätzlich prüfen.

    PENDING → APPROVED | REJECTED

  5. 05

    Dashboard

    Freigegebene Unternehmen stehen in Ihrer Liste mit Land, Anzahl der Besuche und Sessions sowie dem letzten Besuch. Sie markieren jeden Eintrag als Offen oder Kontaktiert.

    Land · Besuche · Sessions · letzter Besuch

Was nicht in Ihrer Liste landet

Die Datenquelle liefert keine Klassifizierung des Anschlusstyps. LeadDQ ersetzt sie durch einen Abgleich der Organisationsnamen gegen zwei Listen – und zeigt lieber weniger als Falsches.

Wird herausgefiltert

Hosting- und Cloud-Netze
Organisationsnamen, die auf bekannte Cloud- und Hosting-Anbieter zeigen – etwa Amazon, Google Cloud, Microsoft Azure, Hetzner, OVH, Cloudflare, DigitalOcean oder Akamai. Dahinter stehen Server und Bots, keine Mitarbeitenden.
Privatkunden- und Mobilfunknetze
Anschlüsse von Providern wie Deutsche Telekom, Vodafone, O2 oder T-Mobile sowie Netze mit Begriffen wie „Residential“, „Mobile“, „Cable“ oder „Broadband“ im Namen. Der Besuch kann aus einem Unternehmen stammen – belegen lässt sich das nicht.

Wird nie angezeigt

Erfundene Firmennamen
Liefert die Auflösung nur eine ASN-Nummer, „Unknown“ oder einen leeren Namen, gilt der Besuch als nicht zugeordnet. Er wird nicht aufgefüllt, geraten oder angereichert.
Ungeprüfte Kandidaten in Ihrer Liste
Neue Treffer stehen zuerst unter „Zu prüfen“. In Ihre Liste kommt ein Unternehmen erst, wenn Sie es freigeben. Abgelehnte Treffer bleiben getrennt einsehbar.
IP-Adressen
Die aggregierten Unternehmens-Treffer enthalten keine IP. Sie sehen Namen, Land, Zähler und Zeitpunkte – nicht die Rohdaten dahinter.

Einrichtung

  1. 01

    Konto erstellen – E-Mail-Adresse und Passwort genügen.

  2. 02

    Website anlegen. Dabei legen Sie fest, ob IP-Adressen vor dem Speichern anonymisiert werden.

  3. 03

    Das erzeugte Snippet vor dem schließenden body-Tag einfügen. Es ist reines JavaScript ohne Abhängigkeiten.

  4. 04

    Besuche werden erfasst. Erkannte Unternehmen erscheinen in Ihrem Dashboard unter „Zu prüfen“; Sie geben frei oder lehnen ab.

Vier Pläne – Free, Starter, Growth, Scale – gestaffelt nach Anzahl der Websites und Ereignissen pro Monat. Konditionen sehen Sie nach der Anmeldung unter Plan & Abrechnung.

Das Snippet

Einbau
ein <script>-Tag vor </body>
Übertragung
navigator.sendBeacon, sonst fetch
Nutzdaten
siteId, sessionId, path, referrer, timestamp
Session-ID
zufällig, in sessionStorage – kein Fingerprinting darüber hinaus
Cookies
keine Third-Party-Cookies
Formulare
werden nicht ausgelesen

Ob der Einsatz auf Ihrer Website einen Consent-Banner erfordert, hängt von Ihrer Rechtsordnung und Nutzung ab. Die Nennung in Ihrer Datenschutzerklärung liegt bei Ihnen – das Snippet erinnert im Quelltext daran.

Datensparsamkeit ist Teil der Auflösung

Das Verfahren braucht die IP-Adresse nur für einen Moment: um sie einem Netz zuzuordnen. Alles danach arbeitet mit dem Ergebnis, nicht mit der Adresse.

Die Rohdaten eines Besuchs sind ein Zwischenprodukt. Sie werden gespeichert, damit der Worker sie auflösen kann, und verlieren danach ihren Zweck. Deshalb sind Frist und Anonymisierung im System angelegt und nicht nachträglich aufgesetzt.

IP-Anonymisierung
Pro Website zuschaltbar. Das letzte Oktett einer IPv4-Adresse bzw. die letzten 80 Bit einer IPv6-Adresse werden genullt, bevor der Datensatz gespeichert wird.
Aufbewahrung
Roh-Besuchsdaten werden nach 90 Tagen (Standard) von einem täglichen Job automatisch gelöscht.
Aggregation
Unternehmens-Treffer bestehen aus Organisationsname, Land, Zählern und Zeitstempeln. Sie enthalten keine IP-Adresse und bleiben länger erhalten.
Löschung auf Anfrage
Roh-Besuchsdaten eines Kontos lassen sich per API-Aufruf vollständig löschen, etwa zur Bearbeitung einer Betroffenenanfrage.
Mandantentrennung
Jede Datenbankabfrage läuft serverseitig durch eine Mandanten-Schranke. Sie sehen ausschließlich Websites und Treffer Ihres eigenen Kontos.

Hinweise zum Qualifizieren, keine bestätigten Fakten.

LeadDQ gehört zur selben Kategorie wie Leadfeeder oder Albacross. Es verspricht nicht mehr, als seine Datenquelle und ein sorgfältiger Filter hergeben – und sagt Ihnen, wo die Grenzen liegen.

  • Ein Netz ist kein Besucher

    Die Auflösung ordnet eine IP-Adresse der Organisation zu, auf die das Netz registriert ist. Das ist oft das Unternehmen des Besuchers – und manchmal ein Dienstleister, ein VPN oder ein geteilter Anschluss.

  • Der Filter arbeitet mit Namen

    Die Datenquelle kennt keinen Anschlusstyp. Hosting- und Privatkundennetze werden über Namenslisten erkannt. Was dort fehlt, kann durchrutschen; die Prüfung von Hand ist dafür da.

  • Freigabe ist Ihre Entscheidung

    Kandidaten erscheinen zuerst unter „Zu prüfen“. Sie geben frei oder lehnen ab; LeadDQ kann zusätzlich prüfen. In Ihrer Liste steht nichts, das niemand angesehen hat.

Mit einer Website beginnen

Konto erstellen, Website anlegen, Snippet einbauen. Der Free-Plan reicht, um das Verfahren an Ihrem eigenen Traffic zu beobachten.